Dienstag, 07. Februar 2012




Maryse Condé





Maryse Condé ist in Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe geboren geworden, als Jungste einer Familie von acht Kindern. Schon während ihrer Schulzeit findet sie Geschmack an der Literatur, besonders an englischer Literatur.

Maryse Condé lernt Afrika - ihre Ursprünge - und die Politik, den schrecklichen afrikanischen Sozialismus (Mitte des 20. Jhd. Entkolonialisierungswelle in Schwarzafrika: Wie auch andere Westafrikanische Staaten beschreitet Guinea um 1960 den Weg in einen spezifisch afrikanischen Sozialismus, mit Verstaatlichungen, Bodenreform, Planwirtschaft, Bildungsrevolution, um nicht nur eine formale, sondern auch eine reale ökonomische Unabhängigkeit vom westlichen Kapital zu erreichen.) und die Probleme, mit denen ein unabhängiges Land konfrontiert werden kann, kennen.

Sie und ihre vier Kinder, welche natürlich nicht unehelich sind (doch ihr Ehe hält nicht), leben unteranderem in Guinea, Ghana, Senegal, auch Mali. In Mali hat Maryse Condé die Inspiration ihres Bestsellers geschöpft: „Segu - Die Mauern aus Lehm” (1984).

Sie kämpft in den revolutionären Parteien Afrikas. Während dieser Zeit spezialisiert sich Maryse Condé auf die mündliche Literatur von Westafrika. Sie macht ihr Doktorat.

In Frankreich lehrt die Autorin die négro- afrikanische Literatur französischen Ausdrucks an der Universität von Paris.

Im Jahre 1984 kehrt Condé nach Guadeloupe zurück mit der Absicht , dort zu leben, aber eingeladen für ein Quartal, in den USA zu lehren, sie findet Gefallen an der Freiheit der amerikanischen Lebensweise und unterrichtet dort weiter.

Im Jahre 1993 war sie die erste Frau, die für die Gesamtheit ihres Werkes den Puterbaugh-Preis erhielt, der in den Vereinigten Staaten an einem Schriftsteller französischer Sprache verliehen wird.

Momentan lehrt Maryse Condé die Literatur in der Universität von Columbia (NewYork).


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