Donnerstag, 14. Dezember 2017


Maryse Condé




Maryse Condé

Maryse Condé ist in Pointe--Pitre auf Guadeloupe geboren geworden, als Jungste einer Familie von acht Kindern. Schon während ihrer Schulzeit findet sie Geschmack an der Literatur, besonders an englischer Literatur.

Maryse Condé lernt Afrika - ihre Ursprünge - und die Politik, den schrecklichen afrikanischen Sozialismus (Mitte des 20. Jh. Entkolonialisierungswelle in Schwarzafrika: Wie auch andere Westafrikanische Staaten beschreitet Guinea um 1960 den Weg in einen spezifisch afrikanischen Sozialismus, mit Verstaatlichungen, Bodenreform, Planwirtschaft, Bildungsrevolution, um nicht nur eine formale, sondern auch eine reale ökonomische Unabhängigkeit vom westlichen Kapital zu erreichen.) und die Probleme, mit denen ein unabhängiges Land konfrontiert werden kann, kennen.

Sie und ihre vier Kinder, welche natürlich nicht unehelich sind (doch ihr Ehe hält nicht), leben unteranderem in Guinea, Ghana, Mali und auch im Senegal. In Mali hat Maryse Condé die Inspiration ihres Bestsellers geschöpft: „Segu - Die Mauern aus Lehm” (1984).

Sie kämpft in den revolutionären Parteien Afrikas. Während dieser Zeit spezialisiert sich Maryse Condé auf die mündliche Literatur von Westafrika. Sie macht ihr Doktorat.

In Frankreich lehrt die Autorin an der Universität von Paris.

Im Jahre 1984 kehrt Condé nach Guadeloupe zurück mit der Absicht, dort zu leben. Aber eingeladen in den USA zu lehren, findet sie Gefallen an der Freiheit der amerikanischen Lebensweise und unterrichtet dort weiter.

Im Jahre 1993 war sie die erste Frau, die für die Gesamtheit ihres Werkes den Puterbaugh-Preis erhielt, der in den Vereinigten Staaten an einen Schriftsteller französischer Sprache verliehen wird.

Bis 2004 lehrte Maryse Condé Literatur in der Columbia-Universität (New York).


 
   

   
  
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