Donnerstag, 21. September 2017


Mia Couto




Mia Couto (António Emílio Leite Couto), 1955 als Sohn portugiesischer Einwanderer in Beira / Mosambik geboren, gilt unter den jüngeren Schriftstellern des portugiesisch sprechenden Afrika als eine der wichtigsten Stimmen. In seinen Romanen verfolgt Mia Couto die Spuren der europäischen Kolonialgeschichte in seinem Heimatland. Seine Werke, darunter Unter dem Frangipanibaum (Alexander Fest Verlag, ersch. 2000, ISBN: 3-8286-0083-2), beschreiben eindringlich den Alltag, die Hoffnungen, Sehnsüchte und Wunden eines Volkes, das eine wechselvolle Geschichte und große kulturelle Vielfalt aufweist.

Couto studierte Medizin sowie Biologie, arbeitete zunächst als Journalist und Leiter einer Nachrichtenagentur und heute als Umweltbiologe.
Seit 1983 veröffentlicht er Romane, Erzählungen und Gedichte. 1991 erhielt er in Mosambik den Nationalpreis für Literatur. Mia Couto lebt in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik.


 
   

   
  
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