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Doris Lessing
„Das ist wie ein Royal Flush!” Mit diesen begeisterten Worten reagierte Doris Lessing auf die Nachricht, daß ihr der diesjährige Literaturnobelpreis verliehen wurde.
Die 87-Jährige, die nach eigenen Worten bereits "alle Preise Europas, jeden verdammten Preis" gewonnen hat, wuchs in Südrhodesien, dem heutigen Simbabwe, auf. Sie besuchte eine von katholischen Missionsschwestern geführte Mädchenschule und später die Girls High School in Salisbury. Mit 14 brach sie ihre Schulausbildung ab.
Die Armut ihrer Eltern, bedingt durch das karge, keine Erträge bringende Farmland, prägte Doris Lessings entbehrungsreiche, schwierige Kindkeit. Dies drückt, ebenso wie ihr Verhältnis zu Männern und ihre zeitweise Heimat Afrika, ihrem literarisches Schaffen einen unverwechselbaren Stempel auf. Sie hat sich nie von Moden beeinflussen lassen, auch der Feminismus konnte sie, trotz inhaltlicher Nähe, nie ganz für sich in Beschlag nehmen. Ihr erster Roman „The Grass Is Singing” erschien 1949. Als ihr Hauptwerk gilt „Das goldene Notizbuch”.
Südafrika und Rhodesien belegten aufgrund ihrer politischen Überzeugungen in den 195oer Jahren mit einem Einreiseverbot. Aus zwei verschiedenen Ehen stammen ihre drei Kinder.
Doris Lessings Werk umfaßt bis heute rund 5o Bücher. Die Autorin lebt in London und ist die elfte Frau, die den weltweit bedeutendsten Literaturpreis erhält.
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- Machfus, Nagib
- Makampe, Mirielle
- Mankell, Henning
- Maran, René
- Marciano, Francesca
- Markham, Beryl
- Matar, Hisham
- McCall Smith, Alexander
- Mda, Zakes
- Mehari, Senait G.
- Meyer, Deon
- Michener, James A.
- Mokeddem, Malik
- Monénembo, Tierno
- Mujawayo, Esther
- Mussa, Sabri
- Mwangi, Meja
AfrikaRoman über die Autorin
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