Freitag, 28. April 2017


Okot p'Bitek





Der ugandische Schriftsteller und Anthropologe Okot p'Bitek lebte von 1931 - 1982. Er studierte an den Universitäten von Bristol, Wales und Oxford. Seine bekanntesten Werke sind „Songs of Lawino” (1966), „Songs of Ocol” (1970) und „Two Songs” (1971). Zusätzlich zu seinen lyrischen Werken veröffentlichte er ebenfalls Schriften über die Acholi-Kultur. Er war Direktor des ugandischen National-Theaters, bevor er am University College in Nairobi und später an der Universität von Ife in Nigeria unterrichtete. Okot p'Bitek hat einen großen Beitrag für die kulturelle Bewusstwerdung Ugandas geleistet und bemühte sich stets, um einen philosophischen und kulturellen Standpunkt als Afrikaner. Er war zweimal verheiratet und hatte vier Töchter.

Das Leben des Dichters ist ungewöhnlich reich an Erfahrungen. Er liebte es mit Männern und Frauen zusammenzusitzen, gut zu essen und zu trinken. Besonders liebte er in Nairobi die Veranda-Bar des Norfolk-Hotels, deren inspirierende Atmosphäre vor ihm schon so viele andere Schriftsteller genossen hatten. Das Trinken wurde Okot dabei - genau wie anderen Großen - zum Verhängnis. Okot mochte kecke Mädchen oder junge Frauen, die schön, fröhlich und einem kleinen Flirt nicht abgeneigt waren. In dieser kreativen und ermunternden Atmosphäre sang er am liebsten seine Lieder und nahm gleichzeitig empfindsam auf, was um ihn her ablief.


 
   

   
  
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