Montag, 21. August 2017


Gerhard Seyfried





Der deutsche Comiczeichner, Karikaturist und Schriftsteller lebt seit 1976 in Berlin.
Nach einer Lehre als Industriekaufmann begann Gerhard Seyfried (*1948, München) ein Malerei- und Grafik-Studium an der Münchner Akademie für das Graphische Gewerbe, die er wegen Streiks gegen die Notstandsgesetze vorzeitig verlassen musste. Später verkaufte er mit aufrührenden und polizeifeindlichen Comic-Büchern wie „Wo soll das alles enden” (1978) und „Das Schwarze Imperium” (1984) Hunderttausende pro Buch und wurde zur Ikone der alternativen Szene. 1990 erhielt er den Max-und-Moritz-Preis als bester deutscher Comiczeichner.

Gerhard Seyfried
Seit vielen Jahren übersetzt Seyfried Artikel, Sachbücher und Comics aus dem und ins Amerikanische. Auf den Stoff der Herero wurde er nach einer Namibiareise für das Goethe-Institut aufmerksam. Er hat mehrere Jahre über das Leben der Eingeborenen und der Deutschen in den Kolonien recherchiert.

Veröffentlichung:

Vor den Hintergrund eines der dunkelsten Kapitel deutscher Kolonialgeschichte erzählt Gerhard Seyfrieds „Herero” von deutschen Siedlern, deutschen Generälen und aufständischen Hereros in den Weiten Afrikas. Der Roman erschien 2003 bei Eichborn Berlin.

2008 lieferte Gerhard Seyfried das erste große historische Epos über Deutschlands koloniale Vergangenheit und den Boxeraufstand in China ab: „Gelber Wind oder Der Aufstand der Boxer” (Eichborn, Mai 2008).


 
   

   
  
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