Donnerstag, 24. August 2017


Wilbur Smith





Wilbur Smith

Wilbur Smith wurde am 9. Januar 1933 in Nordrhodesien, heute Sambia, geboren. Im Alter von achtzehn Monaten erkrankte Wilbur an Malaria. 10 Tage lang befand er sich im Delirium, und Doktoren warnten, dass er Hirnschäden davon tragen könnte, wenn er überlebe. Er überlebte und wie er aufwuchs, fing er an, das Interesse seiner Mutter an Romanen zu teilen.

Nach Schule und Studium an der Natal & Rhodes University (Bachelor of Commerce, 1954) wollte W.S. Journalist werden. Sein Vater, Herbert James Smith, streng victorianisch, der nie ein Buch in seinem Leben las, hatte jedoch andere Ideen. Er bestand darauf, dass sein Sohn, Wilbur Addison Smith, einen vernünftigen Job erlernen sollte. So wurde Wilbur widerstrebend Steuerbuchhalter.

1964 nach einer frühen Scheidung und an dem "wahrscheinlich tiefsten Punkt in meinem Leben", begann Wilbur Smith nun doch zu schreiben. Das erste Manuskript (When the Lion feeds) schickte er an Heinemann in London; der Verlag kaufte es. Seitdem "Vollzeitautor". Das erste, aber nie gedruckte Buch, war: "The Gods first make mad".

Nach dem Erfolg seines ersten Buches rückte ein Leben als Schriftsteller in greifbare Nähe. Weitere Bücher folgten. Inspiration fand Smith in Steinbeck, Hemingway, Forester, Kipling - und natürlich in seiner Heimat Afrika.

1971 Heirat mit Danielle Antoinette, seiner dritten Frau. Sie unterstützte W.S. bei der Recherche und war selbst Autorin mehrerer Bücher. 1993 wurde bei ihr ein Gehirntumor entdeckt, der sechs Jahre später zum Tode führte.

Im Mai 2000 heiratete Wilbur Smith seine vierte Frau Mokhiniso (Niso) Rakhimova, Muslimin aus Tadschikistan. Ihr widmete er „Die Söhne des Nils”, das erste Mal seit 1971 einer anderen Person als Danielle.

Wilbur Smith ist einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart und hat bisher knapp dreißig Romane veröffentlicht, von denen jeder einzelne auf Expeditionen recheriert und zu einem überwältigenden Erfolg wurde. Die Bücher des Briten, die eine Weltauflage von über 70 Millionen Exemplaren erreicht haben, sind in 26 Sprachen übersetzt und zum Teil verfilmt worden.


 
   

   
  
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