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Freitag, 12. März 2010
1967 erhielt er von Jomo Kenyatta den Staatspreis für Literatur, 1973 den Lotus-Preis auf der afro-asiatischen Schriftstellerkonferenz in Alma-Ata. 1976 legte James Thiong'o Ngugi (so sein Geburtsname) seinen christlichen Vornamen ab und nannte sich fortan Ngugi wa Thiong'o. Als einer der führenden oppositionellen Intellektuellen Kenias wurde Ngugi wa Thiong'o 1977 verhaftet und ohne Prozess festgehalten. Seine Bücher und Theaterstücke wurden von der Moi-Regierung verboten. Nur mit Schwierigkeiten fand er Anfang der 198oiger Jahre in England politisches Asyl. Seit 1989 lebt er in den USA und ist Literaturprofessor an der New York University. Ngugi wa Thiong'o gründete das in der Kikuyu-Sprache verfasste Journal Mutiiri, welches er im Jahr 2ooo erstmals herausbrachte.
Ngugi wa Thiong'o war Gastredner beim diesjährigen «Time of the Writer» Festival in Durban/Südafrika (19.-24. März 2oo7); sein Roman „The Wizard of the Crow” (Random House UK, 2oo6) stand auf der Shortlist 2oo7 des begehrten Commonwealth Writers' Prize.
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