Dienstag, 07. Februar 2012


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Buchinfos zu: „Mama Tenga - Mein afrikanisches Leben”
 
Mama Tenga - Mein afrikanisches Leben

Katrin Rohde
Mama Tenga - Mein afrikanisches Leben

ISBN-10: 3941308378 | ISBN-13: 978-3941308374
Taschenbuch Ausgabe, 287 Seiten
Erschien: Mai 2010, Edition Wartenau



Kurzbeschreibung:


»Selbstlose Idealistin oder barmherzige Samariterin?«, fragte das Börsenblatt 1995, als Katrin Rohde ihre Buchhandlung in Plön (Schleswig-Holstein) verkaufte und nach Afrika ging. In Ouagadougou, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Burkina Faso, nahm sie sich der Straßenjungen an, die dort ein erbärmliches Leben zwischen Hunger, Drogen und Kriminalität führen. Heute kennt sie jeder dort als »Mama Tenga« – Mutter Vaterland. Katrin Rohdes Engagement ist bewundernswert, doch noch mehr berührt die Art, wie sie ihr Leben inmitten von Armut, Krankheit, Willkür und Gewalt führt – und welche Lebensfreude sie das Leben mit ihren afrikanischen Kindern gelehrt hat. In ihrem Buch berichtet sie, wie sie in den letzten acht Jahren in Ouagadougou nach und nach eine ganze Reihe von Einrichtungen für Kinder und Jugendliche aufgebaut hat: Waisenhäuser, Werkstätten für Straßenjungen, Beratungsstellen für Mädchen und junge Frauen, eine Krankenstation und vieles mehr. Alles auf eigene Faust, mit viel Risikofreude und Mut und der steten Bereitschaft dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln. Und wie sie ihre Projekte schmeißt, mit Witz und Selbstbewusstsein, »preußischen« Tugenden und afrikanischem Gleichmut, ehrlich auch sich selbst gegenüber, so schreibt sie auch. Ein farbiger, mitreißender Bericht, der Menschlichkeit beweist und auch ein ungewöhnlich positives Bild des »vergessenen Kontinents« und der afrikanischen Menschen zeichnet. Man kann die Welt, jedenfalls einen Teil davon, doch verändern, und sich selbst gleich mit.



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Leserstimmen:

Verfasser: Frank Gotthardt aus Weiden in der Oberpfalz, 22. Januar 2006

Kinder in Ougadougou

Das Buch ist eher kein Roman, sondern ein Erlebnisbericht. Die Autorin schreibt darüber, wie sie 1996 einem gesicherten bürgerlichen Leben in Deutschland den Rücken kehrt, um in der Hauptstadt von Burkina Faso den Straßenkindern und anderen bedürftigen Menschen zu helfen, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Eindrucksvoll schildert sie das schwierige Umfeld, die Hemmnisse und Rückschläge bei ihrem Vorhaben. Liebevoll erzählt sie von den Kindern, denen sie helfen kann, aber ebenso über die Sorgen mit jenen, bei denen ihr das nicht gelingt.

Katrin Rohde ist keine Schriftstellerin und will wohl auch keine sein. Die Sprache ist einfach, manchmal etwas blass und neigt zu Wiederholungen im Ausdruck.

Manchmal gerät der Bericht ein wenig zur "Selbstbeweihräucherung", zumal wenn Frau Rohde ihre von Selbstzweifeln ungetrübte Anpassung an die völlig andere Kultur und Lebensweise des afrikanischen Landes schildert.

Vielleicht steht hinter diesem Buch ja auch der verständliche Wunsch, weitere Sponsoren für ihre Hilfsprojekte zu finden. Da würde ich aber doch von Dritten gern hören oder lesen, ob ihr Selbstbild mit der Realität übereinstimmt.

Unabhängig davon ist das Buch ohne Zweifel lesenswert, wenn man etwas über diese westafrikanische Land und seine Probleme erfahren will.

Katrin Rohde: Mama Tenga - Mein afrikanisches Leben, Goldmann, März 2004, 256 S.

Verfasser: Thomas Schäfer, 19. November 2008

Das Buch ist meiner Meinung nach mit dem Blickwinkel einer gewissen Naivität geschrieben. Die Vorbereitung und die Durchführung der ersten Reise zeigen dies ganz deutlich. Diese "Naivität" zieht sich durch das gesamte Buch. Zudem glaube ich erkannt zu haben, dass es nicht immer schlüssig ist, ich habe es mit dem Gefühl gelesen, dass einige Widersprüche auftauchen und dass nicht alles zu Ende erzählt wurde, vielleicht vergessen, vielleicht bewusst.

Fazit - das Buch ist lesenswert, denn es schildert das Leben und die Umstände in Burkina Faso recht anschaulich.

Katrin Rohde: Mama Tenga - Mein afrikanisches Leben, Goldmann, März 2004, 256 S.

Bewertung: 3 afrikanische Kontinente




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