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Das Feuer der Wüste: Namibia-RomanKaren Winter

Das Feuer der Wüste: Namibia-Roman


ISBN-10: 3404165209 | ISBN-13: 978-3404165209
Taschenbuch Ausgabe, ca. 384 Seiten
Erschien: November 2010, Bastei Lübbe




Kurzbeschreibung zu „Das Feuer der Wüste: Namibia-Roman“


Namibia 1959: Die Farm der Saldens steht vor dem Ruin. Rose ist darüber nicht traurig, für ihre Tochter Ruth jedoch droht ein Traum zu zerbrechen. Denn Ruth wünscht sich nichts so sehr, wie die Farm weiterführen zu können. Als sie erfährt, dass ihre Großmutter einst auf unerklärliche Weise mit einem wertvollen Diamanten verschwand, macht sie sich auf die Suche. Doch sie ist nicht die Einzige, die das sagenumwobene "Feuer der Wüste" finden will. Bald weiß Ruth nicht mehr, wem sie noch trauen kann - dem Namib-Historiker Horatio, der ihr seine Hilfe angeboten hat und sie auf ihrer Reise durch das Land begleitet, oder ihrem ebenso smarten wie gut aussehenden Verehrer Henry, der wie sie deutsche Vorfahren hat ...


Leserstimmen

Ulf G. Stuberger schrieb:2010-12-07 11:01:32
Wenn man in Namibia gelebt hat oder dieses Land kennt, fällt es schwer, das Buch zu Ende zu lesen, es strotzt so vor Fehlern, die auch nicht damit begründet werden können, dass es sich um einen Roman handelt; denn das Umfeld der handelnden Personen sollte schon gut recherchiert sein. Wenige Beispiele: Die Handlung ist im Jahr 1959 angesiedelt, eine Figur meint, das Land heiße schon lange nicht mehr "Südwest" sondern Namibia (Namibia ist erst 1990 entstanden). Aus der Wolle der Karakullschafe sollen angeblich Persianermäntel hergestellt werden (die aus den Fellen der - meist ungeborenen aus dem Leib der geschlachteten Mutter entnommenen - Babyfelle produziert werden)... usw. Da passt es, dass die Autorin kolonialistische Begriffe unkritisch übernimmt, die rassistisch sind: Stamm für eine afrikanische menschliche Gesellschaft, "Eingeborene" usw. Schrecklich.
ein Leser schrieb:2012-07-18 13:35:29
Seit wann ist "Stamm" kolonialistisch? Ich lebe in Namibia, und alle hier sprechen von "Stämmen" oder auf Englisch "tribes" (offiziell von der schwarzen Regierung benutzt) und dem Namibia sehr schadenden "Tribalismus", der daraus entsteht, dass die schwarzen Stämme sich lieber bekämpfen als miteinander etwas aufzubauen.

Ansonsten stimme ich Dir zu: Die Autorin hat nicht gut recherchiert wie viele andere Autoren, die Afrika beschreiben auch. Da gibt es Liebesbeziehungen oder sogar Ehen zwischen schwarz und weiß zu Anfang des 20. Jahrhunderts, und wie Du schon sagst, die Bezeichnung "Namibia", die erst 1990 entstand und viele andere falsche Informationen mehr.
Die Wolle der Karakulschafe ist so hart, dass es jedem wohl schwerfallen würde, daraus weichgelockte Persianermäntel herzustellen. Wir verwenden diese Wolle hier ausschließlich für Teppiche und harte Fußmatten.
Und ich stimme Dir auch in Deinem Urteil zu, dass es schwerfällt, solche Romane zu Ende zu lesen, wenn man das Land kennt und/oder hier lebt. Es ist haarsträubend, was manche Autoren sich ausdenken. Ich wünschte mir, es gäbe mal einen echten "Namibia-Roman", der den Namen auch verdient.





 
  
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