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Die Farbe meines GesichtsMiriam Kwalanda

Die Farbe meines Gesichts


"Lebensreise einer kenianischen Frau"

ISBN-10: 382180808X | ISBN-13: 978-3821808086
Gebundene Ausgabe, 310 Seiten
Erschien: März 2002, Eichborn




Kurzbeschreibung zu „Die Farbe meines Gesichts“


Miriam Kwalanda hat Glück gehabt. Geboren in der kenianischen Provinz, Straßenkind in Nairobi, Hure am Strand von Mombasa, erfüllt sich für sie der Traum vieler kenianischer Mädchen: Umworben von weißen Freiern entscheidet sie sich dafür, als Ehefrau eines "Stammgastes" aus dem Ruhrgebiet ins "reiche" Deutschland zu gehen. Damit hat ihre riskante Gratwanderung zwischen den Welten, zwischen Gewalt und Sex, Selbstmordversuchen und unbändiger Lebensfreude ein vorläufiges Happy End gefunden. Miriam Kwalanda und Birgit Theresa Koch erzählen mit authentischer Kraft, ohne Larmoyanz und mit schonungsloser Offenheit. Sie geben damit unserer westlichen Sicht auf die afrikanischen Verhältnisse eine neue Dimension.


Leserstimmen

RASFranzen schrieb:2005-06-06 17:11:23
Ein Einstieg nach Kenia

Zunächst gesagt: Diejenigen, die dies Buch am ehesten lesen sollten und am meisten davon hätten, werden gerade dies nicht tun, denn eigentlich sollten dies Buch Männer und Frauen lesen, die sich auf der Suche nach exotischem Sex nach Kenia begeben.

Der typische "Sextourist" würde durch dieses Buch sicherlich einige Illusionen verlieren. Insbesondere die relativ mitleidlose Darstellung der "Stammfreier" könnte wohl so manchen sehr ernüchtern.

Die Schilderung der Armut und der familiären Zusammenhänge in die die Frauen Kenias eingebunden sind, könnte manchen überraschen.

Dennoch denke ich nicht, daß dies Buch die Lage "normaler" kenianischer Frauen sehr treffend beschreibt. Zugegeben: Kenianische Frauen haben es nicht sehr leicht, Unterdrückung, Mißhandlung oder auch die Beschneidung sind Gang und Gebe, gebildete Frauen haben Schwierigkeiten einen Mann zu finden, da die Männer dann um ihre Chefrolle fürchten...

Aber freudlos ist das Leben der Frauen, die ich kennengelernt habe, nun auch nicht; die Frauen sind auch im Gegensatz zu Frau Kwalanda zu echten Gefühlen fähig. Aber um die Welt ostafrikanischer Frauen ernsthaft kennenzulernen muß man sich schon etwas mehr auf Afrika einlassen, als dies Sextouristen zu tun pflegen.
Blanca Imboden schrieb:2005-04-09 15:32:02
Traurig

Wenn einer mehr wissen möchte, was sich hinter der Fassade eines berühmten Touristenlandes so abspielt, sollte er diese Geschichte lesen. Warnung: Sie ist traurig. Dieses Buch wurde mir in Kenia bei meinem ersten Besuch empfohlen. Ich empfehle es weiter.





 

AfrikaRoman über Miriam Kwalanda


  
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