Mittwoch, 24. Mai 2017


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Erzähl mir was von Afrika

Dr. Ronald Henss
„Erzähl mir was von Afrika, Band 1”


Inhalt (Klappentext)

Afrika - dunkel, geheimnisvoll und faszinierend.
Dieses Buch enthält eine Auswahl der besten Beiträge zum Kurzgeschichtenwettbewerb "Afrika", der auf der Webseite www.online-roman.de durchgeführt wurde.
14 Kurzgeschichten zeigen die Faszination des "Schwarzen Kontinents" aus unterschiedlichen Perspektiven. Geographisch umspannen sie den Kontinent von Nord nach Süd und von West nach Ost, von Ägypten bis Südafrika, von Guinea bis Kenia. Auf der Zeitachse reichen die Geschichten von den Anfängen der Menschheit bis in die Zukunft. Sie erinnern an dunkle Kapitel der Vergangenheit und sie beleuchten das afrikanische Alltagsleben und Probleme der Gegenwart.

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   Rezension zu... Erzähl mir was von Afrika, Band 1
Zuerst einmal: ich mag eigentlich keine Kurzgeschichten. Ich liebe es, mich in einen packenden Roman zu vertiefen, Nächte durchzulesen und mich in der Handlung hineinzuversetzen. Aber eine Kurzgeschichtensammlung? Nein, 5 bis 2o Seiten lange "Mini - Stories" haben mich noch nie gereizt…bis jetzt.
Denn „Erzähl mir was von Afrika” wurde mir vom Herausgeber persönlich "ans Herz gelegt" (und netterweise auch gleich zugeschickt). Also beschloss ich, meine Ressentiments gegen das Genre "Kurzgeschichte" mal kurz beiseite zu schieben und las…und las…und konnte gar nicht mehr aufhören! In diesem Buch sind Geschichten von 14 ganz unterschiedlichen Autoren versammelt, die die Faszination Afrikas aus völlig verschiedenen Perspektiven zeigen.
Einerseits ist da die erschütternde Geschichte eines Jungen in Guinea, der bei einem gescheiterten Putschversuch durch eine verirrte Kugel ums Leben kommt. Oder die zutiefst trostlose Erzählung eines an Aids erkrankten, hungrigen Namibianers, der sich Bier aus Maismehl, Zucker und Batteriesäure braut, um sein Elend für kurze Zeit zu vergessen. Andererseits gibt es die einzigartig komische "Geschichte vom unglaublich fruchtbaren Opa Yongai" oder die wunderschöne, in Briefform geschriebene Story einer jungen, mittellosen Deutschen, die Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts nach Afrika auswandert, dort eher zufällig die Assistentin eines Archäologen wird und durch eine bedeutende Entdeckung zu Ruhm und Ehre gelangt. Auf etwas mehr als 13o Seiten liegen Lachen und Weinen sehr eng beieinander, manchmal nur durch ein paar Buchseiten getrennt. Dazwischen auch ein paar Stories, bei denen der Funke bei mir nicht so recht überspringen wollte oder deren Sinn mir verborgen blieb - aber die blieben die Ausnahmen.
Insgesamt gesehen ist „Erzähl mir was von Afrika” meiner Meinung nach eine großartige, absolut lesenswerte Sammlung. Ich freue mich auf den in Vorbereitung befindlichen Band 2.
An dieser Stelle sei dem Herausgeber Dr. Ronald Henss recht herzlich für das Rezensionsexemplar gedankt! Ich werde künftig genauso eifrig Kurzgeschichten verschlingen, denn jetzt weiß ich: auch auf wenigen Seiten kann es spannend, traurig oder lustig zugehen.

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