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Bücher des Autors Chinua Achebe
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Verlag: Suhrkamp
ISBN: 3-518-41383-X
Seiten: 220
Einband: gebunden
Erschienen: September 2002
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Heimkehr in fremdes Land
Kurzbeschreibung
Wie schon in seinem ersten Roman „Okonkwo oder Das Alte stürzt.” ist es auch in „Heimkehr in fremdes Land”, dessen Hauptfigur der Enkel von Okonkwo ist, Achebes Anliegen, "meiner Gesellschaft zu helfen, den Glauben an sich selbst wiederzugewinnen und die Komplexe zu überwinden, die durch lange Jahre der Beleidigung und Selbsterniedrigung entstanden sind": Obi Okonkwo, Stolz und Hoffnung seines von alters her berühmten Dorfes, kehrt in den fünfziger Jahren vom Studium in England zurück, wohin ihn die Dorfgemeinschaft gesandt hatte. Denn "die Dinge des weißen Mannes zeugen heute von Größe". Obi kehrt in der Zeit vor der Unabhängigkeit in die Hauptstadt Lagos zurück, wo er - als Regierungsbeamter Teil der neuen Elite - versucht, den Erwartungen seiner christlichen Familie und der den alten Traditionen verhafteten Dorfältesten gerecht zu werden.
Zugleich muss er die Anforderungen seiner Stelle zu erfüllen versuchen. Seine Verbindung mit Clara, Tochter aus "verbotenem Hause", scheitert am Widerstand seiner Eltern. Zwischen den Kräften zerrieben, unfähig, das traumatische Erlebnis der Begegnung seiner Kultur mit Europa zu verarbeiten, erliegt Obi schließlich dem Versuch der Korruption.
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Verlag: Suhrkamp
ISBN: 3-518-11581-2
Seiten: 259
Einband: broschiert
Erschienen: 1989
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Termitenhügel in der Savanne
Kurzbeschreibung
Mit „Okonkwo oder Das Alte stürzt” wurde der Nigerianer Chinua Achebe zu einem modernen Klassiker der englischsprachigen Welt. Während „Okonkwo” die Zerstörung der afrikanischen Gesellschaft durch das Eindringen der weißen Kolonisation schildert, ist diseser Roman in der Gegenwart angesiedelt.
Zwei Jahre nach einem Staatsstreich durch das Militär, der einen brillanten, jungen, in England ausgebildeten Offizier an die Macht brachte, herrscht in dem afrikanischen Staat Kangan eine außergewöhnliche Ruhe. Das Scheitern des Referendums, durch das er sich zum Präsidenten auf Lebenszeit ernennen lassen wollte, hat "Seine Exzellenz" nervös gemacht. Dadurch wird die Situation jener Männer, die ihm zur Macht verhalfen, seiner ältesten Freunde, gefährlich und unsicher. Chris Oriko, der Informationsminister, weiß, dass seine Tage gezählt sind, wenn sich sein ehemaliger Klassenkamerad zum wilden Diktator entwickelt. Ikem Osodi, Dichter und Herausgeber der National Gazette, glaubt, mit seinen kämpferischen Artikeln den Diktator zurückhalten zu können.
Der Versuch, ihr Leben zu retten, entwickelt sich zu einer dramatischen Aktion, in der das Schicksal des gesamten Landes auf dem Spiel steht. In diesem Sinne ist „Termitenhügel in der Savanne” ein Roman über die Entwicklung im gegenwärtigen Afrika - desillusionierend, aber nicht bar jeder Hoffnung.
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Verlag: Suhrkamp
ISBN: 3-518-11138-8
Seiten: 227
Einband: broschiert
Erschienen: 1983
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Okonkwo oder Das Alte stürzt
Kurzbeschreibung
"Das existentiell Bedrohendste für ein Volk ist der Verlust von Selbstachtung und Würde" sagt der nigerianische Autor Chinua Achebe, und so verteidigt Okonkwo, die Hauptperson dieses Romans, bis zum Schluss unbeirrt die moralische Integrität und die Würde der traditionsreichen Ibo-Kultur gegen die militärische und physische Machtausübung der eindringenden englischen Kolonialherren.
Vor unseren Augen entfaltet sich der Reichtum der Lebensweise der Ibo zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ihre Feste, ihre religiösen Riten, ein vielfältiges System sozialer und geistiger Beziehungen mit seinen eigenen Gesetzen: Führerschaft erwirbt, wer sich durch körperliche und geistige Überlegenheit auszeichnet. Privilegien durch Zugehörigkeit zu einflussreichen Personengruppen oder Familien sind unbekannt.
Die englische Kolonialmacht brachte als "Kulturgüter" militärisches Machtgebaren und die christiliche Mission ins Land, die der mehr diesseitigen Lebensphilosophie der Ibo nur das Versprechen auf ein besseres Leben im Jenseits entgegenzusetzen wusste. Mit dieser Schilderung des Zusammenpralls zweier unvereinbarer Kulturen widerlegt Achebe die These, dass Afrika vor Ankunft der Europäer keine eigenständige Kultur besaß, sondern erst mit Hilfe Europas zivilisiert wurde.
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| Eine weiterführende Titelübersicht der Werke des Autors finden Sie über die Datenbank der Deutschen Bibliothek: www.ddb.de [+].
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- Machfus, Nagib
- Makampe, Mirielle
- Mankell, Henning
- Maran, René
- Marciano, Francesca
- Markham, Beryl
- Matar, Hisham
- McCall Smith, Alexander
- Mda, Zakes
- Mehari, Senait G.
- Meyer, Deon
- Michener, James A.
- Mokeddem, Malik
- Monénembo, Tierno
- Mujawayo, Esther
- Mussa, Sabri
- Mwangi, Meja
AfrikaRoman über den Autor
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