Ein ausgebrannter Autobus quer zur Straße, in dem sich der alte Tuahir und der junge Muidinga auf der Flucht einrichten: Bild eines Krieges, der fünfzehn Jahre dauerte und Menschen zu Tieren machte, ohne Familie, ohne Heimat. Die beiden erzählen einander ihre Erlebnisse, und Muidinga liest dem Alten aus Heften mit Tagebuchaufzeichnungen vor, die auch Krieg und Bürgerkrieg nicht haben zerstören können.
Mia Coutos sprachgewaltiger und poetischer Roman über Afrika, seine Mythen und deren Bedrohung in einer modernen Welt nimmt den Leser in faszinierende Bilderwelten mit, in flirrende Hitze und ans Meer.