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Sandwolken - Kathy Thieck
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Verlag: Langen/Müller
ISBN: 978-3784427676
Seiten: 336
Einband: gebunden
Erschienen: Feb. 2000
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Sandwolken
Die Autorin über ihr Buch
"Ich bin unter dem Einfluss nah verwandter, weiblicher Leseratten aufgewachsen, die von Courts-Mahler bis Tolstoi unersättlich jedes Buch verschlangen, das ihnen unter die Pfoten kam. Auch ich finde nichts vergnüglicher, als mich in einer Sofaecke zusammenzurollen, ein Buch aufzuschlagen und wie auf einem magischen Teppich durch die Zimmerwand davonzusegeln. Wenn ich mich frage, welche Romane ich besonders unterhaltsam fand und was sie gemeinsam hatten, so kommt mir, wie fast allen Lesern, meistens dieselbe Antwort: Charaktere, so lebendig beschrieben, dass sie einen wie wirkliche Menschen mit Zuneigung, Besorgnis, Empörung, Belustigung und vielen anderen Gefühlen erfüllen und man daher unbedingt wissen möchte, wie es ihnen ergehen wird. Sind einem diese Leute erst einmal vorgestellt worden, so wird die Handlung eigentlich ganz von selbst interessant - besonders, wenn sie mit Spannung, Humor und einem Schuss von Romantik präsentiert wird. Kurzum, alle diese Merkmale, die
ich mir selbst als Leserin von einem guten Unterhaltungsroman erhoffe, dienten mir als Wegweiser, während ich "Sandwolken" schrieb. Theresa Fabian, die Hauptfigur in meinem Roman, ist, glaube ich, ein Charakter, in den sich besonders weibliche Leser gut hineinversetzen können. Jung, impulsiv und abenteuerlustig, sitzt sie in den fünfziger Jahren in einem Hamburger Büro hinter einer Schreibmaschine, tippt endlose Frachtbriefe für Überseeladungen und wünscht sich dabei, vorübergehend auch ein Frachtstück mit exotischem Bestimmungsort zu sein: MOMBASA zum Beispiel oder SAMOA oder RIO DE JANEIRO!!! So ein lebloser Gegenstand reist fernen Küsten entgegen, wo statt grauer Spatzen bunte Vögel in Palmenhainen singen, während Leute mit Augen, Ohren und Träumen jahrein, jahraus zu Hause bleiben müssen. Lust auf Ferne und Abenteuer war bekanntlich nicht immer so leicht in die Tat umzusetzen wie heute, besonders nicht, wenn man weiblich war.
Wie Theresa trotzdem durch einen brieflich erhaltenen Heiratsantrag nach Afrika gelangt und dabei ihr Herz gleich zweimal verliert, erzählt mein Roman. Ich wünsche mir, dass ihr Erlebnis auch für die Leser eine unterhaltsame Reise wird - in ein fernes Land, in eine andere Zeit und als ein anderes Ich."
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- Hachfeld-Tapukai, C.
- Ben Hamida, Amor
- Hampâté Bâ, Amadou
- Harper, Beverley
- Head, Bessie
- Hemingway, Ernest
- Hill, Maxi
- Hilliges, Ilona M.
- Hoffmann, Giselher W.
- Hofmann, Corinne
- Höner, Peter
- Holte, Hardy
- Hove, Chenjerai
AfrikaRoman über die Autorin
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