Montag, 24. April 2017


Ein Land, das Himmel heißt - Rezensionen





Kommentar zum Roman von Stefanie Gercke
Ein Land, das Himmel heißt
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 3-426-62534-2
Seiten: 652
Einband: broschiert
Erschien: Dezember 2003

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AfrikaRoman-Rezension zu
„Ein Land, das Himmel heißt” von Stefanie Gercke


Autor: Frank Gotthardt aus Weiden in der Oberpfalz
schrieb am 3. Dezember 2005

Eine starke Geschichte über eine starke Frau

Jill Court taucht als gute Freundin von Henrietta schon in Stefanie Gerckes ersten beiden Südafrika-Romanen auf. Nun wird ihre aufregende Lebensgeschichte in diesem Roman beschrieben.

Auf der geliebten elterlichen Farm Inquaba wohlbehütet aufgewachsen, stellt sie das Leben, kaum das sie erwachsen ist, vor böse Überraschungen und harte Proben ihres Charakters.
Wie sie all diese Herausforderungen meistert, ihre Chancen nutzt und immer selbstbewußter ihr schwieriges, aber auch aufregendes und oft glückliches Schicksal in die eigenen Hände nimmt, das ist große Literatur. Die Geschichte packt den Leser von Beginn an und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los.

Obwohl die Autorin diesmal nicht autobiografisch gefärbt erzählt, merkt man in allen Facetten der Geschichte, förmlich in jedem Kapitel ihre Kennerschaft über die südafrikanischen Verhältnisse, ihre Liebe zu diesem Land und seinen Menschen. Ohne schönzufärben schildert sie aber auch die schroffen Wechsel und die Gefahren in der Natur, die harschen Widersprüche in der Gesellschaft.

Wieder einmal war ich von Stefanie Gerckes Erzählkunst begeistert. Vermutlich hat die Lektüre ihrer ersten beiden Romane den Zugang zu diesem Buch sehr erleichtert. Meine Erwartungen wurden überraschend noch übertroffen. Auf jeden Fall lesen, es lohnt sich!

Stefanie Gercke: Ein Land, das Himmel heißt

Bewertung: 5 afrikanische Kontinente

© Literaturportal AfrikaRoman - Afrikaromane im Netz




 
   

   
  
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