Montag, 21. August 2017


Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt - Rezension





Kommentar zum Buch von Henning Mankell
Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt
Verlag: Zsolnay
ISBN: 3-552-05297-6
Seiten: 142
Einband: gebunden
Erschien: Aug. 2004

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Buchrezension von Dagmar Sachse
Veröffentlicht am 8. Juli 2005


Der Autor Henning Mankell, bekannt vor allem durch seine Wallander-Krimis und seine Afrikaromane, lebt in Mozambique und widmet einen Großteil seiner Zeit dem Kampf gegen AIDS in Afrika. Vor zwei Jahren reiste er nach Uganda, um mit Aidskranken und deren Angehörigen zu sprechen. Dort hat eine Organisation namens Plan International e.V. ein Projekt ins Leben gerufen, daß den über 2 Mio. Aidswaisen helfen soll, mit dem Tod eines oder beider Elternteile fertig zu werden: die HIV-infizierten Eltern hinterlassen ihren Kindern so genannte "Memory Books" - Tagebücher, in denen die Familiengeschichte niedergeschrieben ist. So bleibt den Kindern eine Erinnerung und die Kinder werden behutsam darauf vorbereitet, daß ein oder beide Elternteile sterben werden.
Den 2. Teil des Buches bildet ein solches Memory Book.
Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt hat mir den Schlaf geraubt. Es hat mich veranlasst, zu spenden und mich über AIDS in Afrika zu informieren. Und nicht zuletzt hat es in mir eine große Dankbarkeit darüber hinterlassen, daß ich gesund bin.

© Literaturportal AfrikaRoman - Afrikaromane im Netz


 
   

   
  
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