Mittwoch, 23. August 2017


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Momella eine Farm in Afrika | Das Margarete Trappe Special
Das unabhängige Literaturportal AfrikaRoman im Interview mit Frau Christine Neubauer - Hauptdarstellerin im ZDF-Dokudrama: „Momella - Eine Farm in Afrika.”



19o7 - vor genau 1oo Jahren - bricht die Deutsche Margarete Trappe gemeinsam mit ihrem Mann Ulrich von Schlesien nach Deutsch-Ostafrika auf.
In zwei Folgen erzählt nun ein Dokudrama die schillernde Lebensgeschichte dieser Frau, der es gelang, die Farm Momella am Fuß des Kilimandscharo aufzubauen ein Traum, für dessen Erfüllung sie in den Kriegs- und Krisenzeiten des 2o. Jahrhunderts über 5o Jahre immer wieder neu kämpfen musste.
Mit dem Untertitel, „Die Pioniere”, startet am 3o. Januar 2oo7 das ZDF-Doku-Drama „Momella - Eine Farm in Afrika”. Unter der Regie von Bernd Reufels, spielt Christine Neubauer die Rolle der Protagonistin Margarete Trappe. Produziert wurde der Zweiteiler von Ziegler-Film (Teil 2: „Das Schicksal” - o6. Februar 2oo7, 2o.15 Uhr, ZDF).
Lesen Sie im folgendem ein Exklusivinterview mit der Hauptdarstellerin Christine Neubauer.


Momella - Eine Farm in Afrika „Momella - Eine Farm in Afrika”, DVD
Darsteller: Christine Neubauer, Horst Janson, Frank Behnke
Regisseur: Bernd Reufels
Spieldauer: 90 Minuten + 70 Minuten Bonusmaterial
DVD Features: Making off, Bonusfilme
Erschienen: 7. Februar 2007


„Das Literaturportal AfrikaRoman (LAR) fragt nach .. ”


LAR:   Frau Neubauer, inwieweit identifizieren Sie sich mit der Person der Margarete Trappe? Entdecken Sie manche Charakterzüge der Protagonistin auch in Ihnen?

Christine Neubauer: Die Abenteurlust und die mentale Kraft einer Margarete Trappe stecken sicher auch zum Teil in mir. Aber den Mut, im Jahre 19o7 meinen Ehemann praktisch zu zwingen, mit mir nach Afrika zu gehen, zumal Tansania damals sehr wild und unzivilisiert war diese Courage hätte ich wohl nicht aufgebracht.

LAR:   Wie haben Sie sich auf die Rolle der Margarete Trappe vorbereitet?

Christine Neubauer: Das Drehbuch enthielt umfangreiches Material wie Interviews mit Zeitzeugen und jede Menge Fotos. Das war eine gute Vorbereitung, man taucht intensiv in das Leben zur damaligen Zeit ein. Das Bildmaterial ist teilweise auch in der Verfilmung zu sehen.

LAR:   Was unterschiedet diese von anderen Rollen, die Sie gespielt haben? Was macht das Besondere aus?

Christine Neubauer: Ich habe während der Arbeit sozusagen Blut geleckt und würde gern einen Neunzig - Minüter (gemeint ist ein Spielfilm, Anm. d. Red.) über das Leben dieser ungewöhnlichen Frau drehen. Das Besondere ist die Emanzipiertheit der Hauptfigur. Maragarete Trappe hat sich nie untergeordnet, hat immer ihr eigenes Leben gelebt, sich nie Zwängen und Regeln unterworfen und dafür auch Kämpfe ausgefochten. Das gefällt mir sehr gut.

LAR:   Haben Sie die Romanbiografie „Die weiße Jägerin” von Rolf Ackermann gelesen?

Christine Neubauer: Das Buch liegt daheim auf meinem Nachttisch, aber ich habe bewußt auf das Lesen vor den Dreharbeiten verzichtet, weil die Dokumentation eine andere Arbeitsgrundlage hatte. Ich wollte mich nicht ablenken lassen, aber jetzt, wo „Momella” abgedreht ist, werde ich mir „Die weiße Jägerin” vornehmen.


Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen für Ihre weitere Arbeit viel Erfolg!
Das Interview führte: Dagmar Sachse



Januar 2oo7 | © Literaturportal AfrikaRoman - Afrikaromane im Netz


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