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Ayi Kwei Armah: Die Schönen sind noch nicht geboren

Die Schönen sind noch nicht geboren
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Geschrieben von Redaktion

Mit der Geschichte des kleinen, ewig hungrigen Eisenbahners, dessen Einkommen kaum für die bescheidenen Bedürfnisse seiner Familie ausreicht, hat sich Aye Kwei Armah in die erste Riege afrikanischer Autoren geschrieben. Mit seiner Kritik an den Idolen der Unabhängigkeitsbewegung ist Armah das Dokument eines gigantischen Betrugs gelungen. »Nirgends vorher und selten nachher hat ein afrikanischer Intellektueller so prägnant die zerbrochenen Illusionen beschrieben, die mit der Fehlentwicklung der unabhängigen afrikanischen Nationen einhergingen.«

Diese Buch ist eine Rarität, erstrangig nicht nur in der afrikanischen Literatur, sondern in der modernen Romanliteratur überhaupt.

New York Times


Autor: Ayi Kwei Armah
Taschenbuch, 216 Seiten
Erschien: Peter Hammer Verlag, September 1999

(Die Originalausgabe erschien 1968 unter dem Titel „The Beautiful Ones are not yet Born“ bei Houghton Mifflin, Boston; aus dem Engl. von Hugo Loetscher und Franz Küttel.)


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Über Ayi Kwei Armah

Ayi Kwei Armah wurde 1939 in Takoradi/Westghana geboren.
1959 ging er zum Studium in die USA.
1964 kehrte Armah nach Ghana zurück.
1967 und 1968 war er Herausgeber der Zeitschrift Jeune Afrique in Paris.
In den siebziger Jahren arbeitete Armah als Lehrer in Tansania/Ostafrika und an der Universität von Lesotho/südliches Afrika.
Seine Karriere als Schriftsteller begann Ayi Kwei Armah in den sechziger Jahren. Er veröffentlichte Gedichte und kurze Geschichten in verschiedenen Zeitschriften. Armahs erster Roman, „Die Schönen sind noch nicht geboren.”, erschienen 1968.
Seine Essays und Romane greifen brennende Fragen der politischen und geistigen Entwicklung Afrikas auf. Der Autor lebt als Publizist und Verleger im Senegal.


1 Kommentar

  • Selten hat jemand treffender und amüsanter die Atmoshäre zu dieser Zeit in Ghana beschrieben. Für alle die schon mal in Ghana waren oder das Land besuchen wollen eine Pflichtlektüre!

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