Donnerstag, 25. August 2016


Alain Patrice Nganang




Patrice Nganang

Alain Patrice Nganang wurde 1970 in Yaoundé, der Haupstadt Kameruns, als Sohn eines Buchbinders und einer Näherin, geboren.

Er studierte in Yaoundé, Frankfurt und Berlin Literaturwissenschaft. In den Vereinigten Staaten lehrt Nganang heute Literatur an der Stony Brook University. Zuvor war er von 2000-07 als Assistenzprofessor für Französisch und Deutsch an der Shippensburg University tätig.

Patrice Nganang ist Autor von Gedichten, Prosa und literaturtheoretischen Arbeiten. Seine Bücher, vorwiegend auf Französisch geschrieben, haben viele Preise bekommen.

Nganangs Roman „Hundezeiten” - der erste in deutscher Übersetzung wurde 2001 mit dem renommierten „Prix Marguerite Yourcenar” und 2002 mit dem „Grand Prix de la Littérature Africaine”, dem höchsten Literaturpreis Afrikas, ausgezeichnet. Thema des Romanes „Hundezeiten” ist der abenteuerliche Alltag in Kameruns Hauptstadt Yaoundé, das elende Leben in einer durch und durch korrupten Gesellschaft, deren kriminelle Elite das Volk abzockt. Aber auch: der Erfindungsreichtum, der Witz, die schier unerschöpfliche Lebensfreude der Kameruner.

Der hochgebildete Patrice Nganang, der in Frankfurt über Brecht promovierte, bewegt sich mühelos in und zwischen den Kulturen. Er ist bedingungsloser Anwalt einer afrikanischen Zivilgesellschaft, getragen von Würde und Respekt. Und er ist Visionär. Sein Traum: aus Kamerun, dem heute noch korruptesten Land der Welt, wird eine funktionierende Demokratie.

Romane von Alain Patrice Nganang in deutscher Übersetzung:


 
   

   
  
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