Montag, 26. Juni 2017


Schatten im Wasser, Stefanie Gercke - Rezension





Kommentar zum Buch von Stefanie Gercke
Schatten im Wasser
Verlag: Heyne
ISBN: 3-453-47024-9
Seiten: 766
Einband: broschiert
Erschien: Januar 2006

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AfrikaRoman-Rezension zu
„Schatten im Wasser” von Stefanie Gercke


Autor: Frank Gotthardt aus Weiden in der Oberpfalz
schrieb am 22. Januar 2006

Das aufregende Leben einer außergewöhnlichen Frau

Jill Court, Gerckes Heldin in „Ein Land, das Himmel heißt” findet alte Aufzeichnungen von ihrer Vorfahrin Catherine, die einst die Farm Inqaba begründet hat. In diesem Roman erzählt die erfolgreiche Schriftstellerin nun genau diese Geschichte: Catherine le Roux, eine junge Frau aus Hamburg begleitet Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Vater auf Expedition nach Afrika in den Kongo. Als dieser an einer tödlichen Krankheit stirbt, entscheidet sie sich gegen alle Konventionen ihrer Zeit, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen und sich eine eigene Existenz in Afrika zu schaffen. Sie erfährt, dass ihr heimlicher Geliebter Konstantin von Bernitt in Südafrika sein soll und macht sich dorthin auf den Weg. Doch alles kommt ganz anders als gedacht und bald gerät sie immer wieder in lebensgefährliche Situationen, die ihr die Großartigkeit, aber auch die Grausamkeit Afrikas vor Augen führen: sowohl der Natur als auch der dort lebenden Menschen...

Der Schriftstellerin ist wieder ein beeindruckendes Buch gelungen. In schon gewohnter erzählerischer Meisterschaft entwirft sie ein beeindruckendes historisches Gemälde über Südafrika, wie es vor eineinhalb Jahrhunderten war. Es gelingt ihr, den Spannungsbogen über den gesamten Roman zu halten, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es lässt sich mit Sicherheit auch gut lesen, ohne die anderen Romane von Stefanie Gercke zu kennen.

Stefanie Gercke: Schatten im Wasser

Bewertung: 5 afrikanische Kontinente

© Literaturportal AfrikaRoman - Afrikaromane im Netz



 
   

   
  
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